Entscheidungshilfe Zweithund: ja oder nein?

Seit Barney aus dem Gröbsten raus war (also als er ca. 1 Jahr alt war) spiele ich bereits mit dem Gedanken Zweithund … krass, also schon ganze 3 Jahre. Ich kann gar nicht zählen wie viele dieser Listen ich beim Überlegen schon erstellt habe und wie sehr ich mit mir gerungen habe. Um Euch das Rumüberlegen, zumindest so ein bisschen zu erleichtern …

… kommt hier meine Entscheidungshilfe Zweithund: JA oder NEIN

VORTEILE

  • Mehr Hunde – mehr Spaß! Jeder Hundfan wird mir da zustimmen können. Was ist besser als ein Hund? Viele Hunde! Isso!
  • Je größer das Rudel, desto sicherer! Jeder der schonmal beobachtet hat, wie 2 zusammengehörige Hunde beim Spaziergang auf einen einzelnen treffen weiß, dass der Einzelne sich von den beiden erst ruhig beschnuppern lassen muss, denn: gemeinsam sind wir stark. (Kann allerdings auch negative Auswirkungen haben – siehe unten!)  Ein Hundebuddy kann vor allem einem unsicheren Hund sehr helfen. Anders herum habe ich auch schon Hundebesitzer gehört, die sagten sie hätten „Dominanz – Probleme“ mit ihrem Hund, die komplett verschwanden als noch ein Hund dazukam, der dann auf einer niedrigeren Stufe stand.
  • Hunde unter sich! Hunde sehen den Menschen als absolut gleichwertigen Sozialpartner, ja! Und dennoch werden wir die Kommunikation die unter Hunden stattfindet nie ganz ersetzen können. Es fasziniert mich immer wieder wie Hunde untereinander agieren und mit ihrer Körpersprache kommunizieren. Diese Kommunikation zu Hause beobachten zu können ist bestimmt toll und sehr lehrreich für uns Menschen! Der Hund hat auf der anderen Seite einen Sozialpartner gewonnen der seine ‚Muttersprache‘ spricht.
  • Hund 2 lernt von Hund 1! Wer sich einen zweiten Hund holt, hat mit Hund Nummer 1 schonmal alles durchgemacht und weiß worauf es ankommt. Außerdem hilft der 1. Hund oft mit den 2. Hund zu erziehen. Hund Nummer 2 wird somit viel schneller lernen und Anfängerfehler sind bereits ausgemerzt. OBACHT! Nicht alles Hund Nummer 1 überlassen, sonst prägt sich der Welpi nur auf den älteren Hund und nicht auf euch! (siehe Negatives).
  • Egal was in den Napf kommt wird gefressen! Besonders bei Hunden die etwas heikler sind was das Essen angeht profitiert man von einem zweiten Hund, denn der Futterneid „treibt alles nei“. Bevor der andere Hund etwas abbekommt, ess ich lieber schnell selbst alles auf. Funktioniert super 😉
  • Nie wieder allein! Alleine in der Wohnung zurückgelassen werden gehört zum Alltag eines Einzelhundes. Der hat das gelernt und hat normalerweise auch kein großes Problem damit. Dennoch ist es für ein Rudeltier eigentlich vollkommen unnatürlich alleine zurück gelassen zu werden. Deutlich entspannter ist es da, mit einem Hundekumpel den Tag daheim zu verbringen während die Zweibeiner Geld für Leckerlis verdienen gehen.
  • Der ältere Hund hat eine Aufgabe! Vor allem wenn der Zweithund ein Welpe wird hat der ältere Hund eine „Aufgabe fürs Leben“ und zwar dafür zu sorgen, dass der Kleine sich benimmt (Voraussetzung ist natürlich, dass der Ersthund auch Lust darauf hat). Das sorgt sogar oft bei Senioren in der Hundewelt nochmal für neuen Schwung und kann viel anstrengender sein und müder machen als sämtliche Trainingseinheiten auf dem Hundeplatz (die natürlich nicht entfallen sollten ;). Der Hund der im Rudel lebt is dennoch viel ausgelasteter als ein Einzelhund.

Überzeugt? Dann solltet ihr jetz aufhören zu lesen und es einfach machen 😉 Schließlich gibt es nie den richtigen Zeitpunkt oder die richtigen Voraussetzungen.

Trotzdem kommen hier noch die Nachteile eines Zweithundes. Wenn ihr schon ernsthaft überlegt habt ist das für euch sicher nichts Neues…

NACHTEILE

  • Die Kosten! Klar, die Kosten steigen für einen zweiten Hund. Je nachdem wie groß der dann sein soll schwanken die Kosten für Futter, Versicherung, Steuern und evtl. Hundeplatz. Darauf muss man sich einstellen. Ist halt wie mit Kindern…
  • Vertragen die sich? Was mir bis heute noch Bauchschmerzen bereitet … wird sich Barney mit dem Welpen den wir ihm vor die Nase setzen verstehen? Von „der Welpe wird erstmal ignoriert“ bis „der Welpe wurde angegriffen“ habe ich schon jede Horror Story im Internet gelesen. Im Endeffekt gibt es aber keine Garantie dafür, dass Erst- und Zweithund beste Freunde werden … schau mer mal dann seh mer scho…
  • Der Dreck! Bareny haart an sich schon wie verrückt (nicht nur im Fellwechsel!) und ich denke 2 haarende Hund ( und ich noch dazu 😀 ) werden sich sehr schnell bemerkbar machen. Die Zeit zum täglichen Staubsaugen sollte also eikalkuliert werden … genauso wie die extra Zeit zum Saubermachen nach matschigen Gassirunden.
  • Wohin damit im Urlaub? Ein Hund nimmt gerne mal jemand auf Pflege … aber gleich zwei? Man sollte sich gut überlegen wo man die beiden im Fall der Fälle mal unterbringen könnte … im besten Fall beide zusammen! (Der Vorteil bei diesem Nachteil: die Hunde können auch mal zu einer Person die sie nicht so gut kennen, denn sie sind ja zu zweit und nicht allein und haben einander. Erfahrunggemäß klappt das Weggeben zu Zweit viel besser!)
  • Der Zeitaufwand! Gerade am Anfang sollte in den Zweithund sehr viel Zeit investiert werden – jedoch ohne, dass der Ersthund zu kurz kommt! Das bedeutet: gerade am Anfang  sollte man nicht nur zusammen, sondern auch regelmäßig getrennt Gassi gehen, damit auch der neue Hund sich am Menschen orientiert und nicht (was für den neuen Hund viel einfacher ist) am Ersthund. Außerdem ist es enorm wichtig um eine Bindung zum Ersthund aufzubauen. Viele wichtigen, spannenden, aufregenden Dinge sollten also auch OHNE den Ersthund passieren. Der will jedoch trotzdem auch nach wie vor beschäftigt werden. Ergo: 2 Hunde, doppelter Zeitaufwand … die erste Zeit ganz besonders und auch später sollte es getrennte Aktivitäten mit den jewieligen Hunden geben.
  • Wir sind dann mal weg! Gemeinsam sind wir stark … das kann grade für unsichere Hunde toll sein, kann aber auch schief gehen. Besonders bei Jagdhunderassen kann also der eine den anderen anstiften und plötzlich steht man alleine im Wald, weil die beiden sich zum Jagen aus dem Staub gemacht haben. Blöd! Auch kann es sein, dass die beiden zusammen anfangen andere Hund zu mobben … einfach weil sie es können. Da sollte man präventiv intervenieren 😀
  • Puh … es steht jetzt 7 für und 6 Punkte gegen einen Zweithund … lasst es uns einfach so belassen, schließlich habe ich mich ja schon dafür entschieden 🙂

Der kleine Hamlet ist jetzt 5 Wochen alt und schon sehr lebhaft 😀 hier seht ihr wie er sich in den letzten Wochen entwickelt hat. Anfang August holen wir ihn zu uns … ich kanns kaum erwarten!

 

Abenteuer Zweithund

Hilfe – wir tun es wirklich!

Die letzten Wochen waren ein einziges Auf und Ab der Gefühle. Ich befinde mich miuntenweise im Wechsel zwischen wahnsinniger Panik  (wie wird das denn wohl alles, bekommen wir das auf die Reihe) und irrsinniger Freude (wow wie toll, endlich ist es soweit). Denn endlich scheint alles zu klappen: wir bekommen einen zweiten Hund!

Auf den Folgenden Seiten werde ich euch teilhaben lassen an unseren Überlegungen, Erfahrungen und Erlebnissen die uns während des „Abenteuers Zweithund“ so passieren. Außerdem gibts natürlich jede Menge schnucklige Welpenvideos, versprochen!!!

 

Unsere TOP 5 der tollsten Wasserspielzeuge

Der Sommer naht (hoffentlich jetz dann bald mal, denn während ich hier schreibe regnet es draußen wie wild)….

Wir lassen uns aber die Laune nicht verderben und beschäftigen uns stattdessen mit ganz viel Sommervorfreude ❤

Es gibt nichts Schöneres als einen langen heißen Sommertag am See mit Hund und dem richtigen Wasserspielzeug. Deshalb hier, unsere TOP 5 der tollsten Wasserspielzeuge:

 

TOP 1 – Der Dildo

Wir denken es alle, ich spreche es aus 😀 das Teil sieht einfach aus wie ein riesiger, grüner Dildo. Es ist mir auch manchmal dezent peinlich, wenn mein Hund damit rumrennt, aber was soll ich machen … Barney liebt seinen Gummidildo heiß und innig … mit richtigem Namen nennt sich das Teil übrigens: KONG Safestix und es gibt ihn zum Beispiel HIER

 

TOP 2 – die Ente

Köpfchen in das Wasser – Schwänzchen in die Höh. Diese süßen Bälle von Chuck it sehen aus wie ein Entlein, dass eben selbiges tut 😀 Das Tolle ist, dass sie sich immer wieder selbständig aufstellen, wenn man sie ins Wasser wirft UND sie passen in die Chuck it Wurfhalterung für Bälle! Die Chuck it Amphibious Duck Diver Bälle gibts zum Beispiel: HIER

 

TOP 3 – Der Leuchtturm

Der Rogz Lighthouse Wasserdummy ist superweich, schaut total cool aus und steht tatsächlich immer senkrecht im Wasser 😀 Hammer oder? Auch bei starkem Seegang steht das Teil aufrecht damit der Hund das Spielzeug immer auf der Wasseroberläche erkennen kann und schnell findet. Und natürlich sieht der Leuchtturm wenn er im Wasser steht einfach ultra süß aus!!! Gibts zum Beispiel: HIER

 

TOP 4 – Der Wasser-Futter-Dummy

Ihr liebt Apportierspiele mit eurem Hund und übt dabei vor allem mit dem Futterdummy? Schmeißt man aber den gewöhnlichen Futterdummy ins Wasser wird aus dem Futter ne eklige Pampe – normalerweise! Nicht so beim Teamcanin Aqua Food Dummy. Das Ding ist ein wasserdichter Futterdummy 😀 und bevor ihr fragt – ja es hält tatsächlich richtig schön dicht, der Reißverschluss ist wasserdicht versiegelt. Damit klappts auch super eher wasserscheuen aber sehr verfressenen Wauzis das Wasser ein wenig schmackhafter zu machen 😉 Gibts HIER

 

TOP 5 – Der Football

Das Ding is bei uns schon total zerrupft und ohne Stoff weil Barney ihn so liebt. Mann kann ihn super weit schmeißen, locker apportieren, oder auch einfach gemütlich reinbeissen und rumtragen 🙂 den KONG Football Air Squeaker gibts zum Beispiel HIER

 

Und jetz Daumen drücken, dass endlich die Sonne kommt!!!

Schnell und sauber Hundekekse selber machen (mit und ohne Thermomix)

(Fotos Lisa Hemmer Fotografie )

Die Vorteile von selbstgemachten Hundekeksen liegen auf der Hand:

  • ihr wisst genau was drin ist (keine minderwertigen Fleischnebenprodukte wie Schnäbel, Federn und co., keine Konservierungsstoffe und keine Sachen die euer Hund nicht verträgt)
  • ihr könnt super Reste aus dem Kühlschrank verwerten (Käse, Fleisch, Karotten … alles was man selber nicht mehr unbedingt essen will weil zu lätschig oder zu trocken)
  • es ist viel billiger als die gekauften Produkte (und meistens auch viel besser 😉 )

Für leckere Hundekekse müsst ihr euch aber nicht stundenlang in die Küche stellen – das geht auch ganz einfach!

Hier 2 superschnelle, superleckere Hundekeks – Rezepte, die ihr mit, aber auch problemlos ohne Thermomix machen könnt (ok mit Thermomix geht’s schneller 😉 ).

Hundekese Grundrezept (Resteverwertung)

Ofen vorheizen: Ober- und Unterhitze 180 Grad bzw. Umluft 160 Grad

Zutaten

150 Gramm Mehl (Dinkel vertragen die meisten Hunde besser)

+ ein bisschen Mehl zum Ausrollen und Kneten

75 Gramm Haferflocken

1 EL Sonnenblumenöl

2 EL körniger Frischkäse

UND ca. 200 Gramm Reste (z.B. Apfel, Hartkäse und Karotten)

Zubereitung

Die Reste grob gewürfelt in den Thermomix geben und 10 Sekunden auf mittlerer Stufe durchmixen (ohne Thermomix an einer Reibe zerreiben). Mehl, Haferflocken, körnigen Frischkäse und Öl dazugeben und 20 Sekunden auf mittlerer Stufe durchmixen (ohne Thermomix alles feste druchkneten). Teig mit dem Spatel auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben, gut druchkneten – den Hund kosten lassen 😉 – weiter kneten. Teig ausrollen und Förmchen ausstechen, bzw. Teig einfach so aufs Backblech geben und später in trainingsgerechte Stücke schneiden.

Im Backofen mittlere Schiene ca. 30 Minuten backen.

Hier nochmal zum Mitschauen:

 

Apfelpralinchen

Ofen vorheizen: Ober- und Unterhitze 180 Grad bzw. Umluft 160 Grad

Zutaten

150 Gramm Mehl (Dinkel vertragen die meisten Hunde besser)

100 Gramm Haferflocken

100 Gramm körniger Frischkäse

2 EL Apfelmus (ungesüßt)

Schuß Wasser und nen Schuß Sonnenblumenöl (bzw. Lachsöl oder Kokosöl geht auch)

wenn ihr mögt: eine Handvoll Kokosflocken

Zubereitung

Alle Zutaten bis auf Wasser und Öl in den Thermomix (bzw. in eine Rührschüssel) geben und langsam verrühren. Ist alles gut vermischt, einen kleinen Schuß Wasser und Öl dazugeben und weiterrühren.

Dann aus dem Teig kleine Kügelchen rollen, die gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und für 25 Minuten backen. Abkühlen lassen, fertig 🙂

Wuff

Hier nochmal in anschaulicher Form:

 

 

 

 

Skifahren mit Hund – muss das sein? Nö! Macht aber Spaß!!!

Wir fahren regelmäßig in die Berge zum Skifahren – definitiv eine unserer großen Leidenschaften! Bei all unseren anderen sportlichen Aktivitäten ist der Hund auch mit dabei, warum also den Hund zu Hause lassen, wenn auch ER bei so einem Skiurlaub richtig viel Spaß haben kann?!

Wie das klappt und was ihr alles beachten solltet – hier kommen ein paar Tipps von uns 🙂

Ein Hund auf der Skipiste – muss das sein? Nö, natürlich nicht! Der ein oder andere mag das auch sicher als übetrieben bezeichnen, schließlich muss der Hund ja auch nicht überall mit hin. Dennoch – wenn ihr ein paar Sachen beachtet ist es definitv möglich einen tollen, stressfreien Skiurlaub mit Hund zu verbringen ohne, dass Vierbeiner oder Hund zu kurz kommen!

(Wie war das? Die höchste Pipi gewinnt? Barney auf 2750 Metern)

Die Location

Wir fahren mindestens 2x im Jahr auf den Kaunertaler Gletscher. Barney war schon von Welpenalter an mit dabei. Das erste Mal im Oktober 2013, da war der kleine Wauz grade mal 4 Monate alt. Damals natürlich nur auf Frauchens Schoß und ein bisschen im Schee unterwegs 🙂 Aber er konnte sich so bereits an die Umstände, die Kälte und die dünne Luft auf knapp 3000 Metern Höhe gewöhnen.

Der großen Vorteile auf dem Kaunertaler Gletscher:

  • ihr könnt direkt mit dem Auto an die Piste fahren
  • man kann dort bereits im Herbst oder auch noch an Ostern schön Skifahren bei Sonne und nicht allzu kalten Temperaturen ( -> der Hund kann problemlos ein paar Stunden im Auto bleiben)
  • es ist ein überschaubares Skigebiet mit vielen flachen Pisten, vielen Möglichkeiten etwas abseits zu fahren und es ist sehr persönlich und nicht zu überlaufen dort

Barney darf im Kaunertal morgens wenn die Pisten noch leer sind im Schlepplift neben mir mit nach oben heizen (ein dickes DANKE an das Team das einen Hund auf der Piste toleriert und man sich beim Anstehen beim Schlepplift mit Hund sogar vordrängeln darf! DAS ist eine absolute Ausnahme!!!).  Der Schlepplift liegt auch direkt an der Piste, sollte also etwas auf dem Hochweg mit Hund passieren kann man schnell aussteigen und ist gleich auf der Piste und nicht im Nirgendwo.

Auf der Piste mit Hund ist recht gefährlich (selbst wenn nicht allzu viel los ist) und außerdem verboten. Im Kaunertal gibt es jedoch viele Möglichkeiten direkt neben der Piste (teilweise auch auf planierten Strecken) mit dem Hund hinunterzudüsen und auch sonst gibt es viele Ecken und Strecken auf denen man mit dem Hund toben kann. Ist der Wauz ausgepowert kommt er in seine Box im Auto – das kann man ja ganz praktisch direkt an der Piste parken. Herrchen und Frauchen dürfen sich solange auf den Brettern austoben bis zur Mittagspause, da ist Barney wieder mit von der Partie.

Die Ausrüstung

Folgendes Hundezubehör haben wir bei unseren Skitrips in die Berge dabei:

  • Ruffwear Webmaster Harness: meiner Meinung nach das beste Geschirr für die Berge, da es 3 Bauchschnallen hat und man so dem Hund fest im Griff hat, ihm über Hindernisse helfen und ihn zur Not auch damit hochheben kann ( z.B. HIER erhältlich).
  • Laco Jogging Leine „no hand“: die Leine ist zum Einen elastisch (da hauts einen net von de Ski 😉 ) und zum Anderen kann man den Hund damit durch einen sehr stabilen verschraubbaren Karabiner sichern. So kann ganz sicher nichts passieren – TOP! (z.B. HIER erhältlich).
  • Je nach Kälte diverse Jacken (Ruffwear Fleece oder Hurtta Summit Parka)
  • Schuhe: sind wichtig, da sich durch den Schnee kleine Eisbobbel an den Pfoten bilden können, die dem Hund richtig weh tun. Wir haben dafür die Hurtta Outback Boots. Barney mag sie allerdings nicht sehr, deshalb muss bei uns meistens eine Lage Vaseline auf den Pfoten reichen. Das funktioniert auch ganz gut 😉
  • Reisenapf und kleine Wärmflasche im Auto: für Wasser (nein, Schnee reicht logischerweise nicht zum Trinken 😀 ) und wenns richtig kalt ist bekommt Barney eine kleine Wärmflasche mit einem kleinen bisschen heißem Wasser, eingewickelt in eine Decke. Meistens reicht aber die Gletschersonne um das Auto richtig schön aufzuwärmen.
  • Getrocknete Fleischstreifen als Powernahrung: gute Ablenkung zum drauf rum Kauen wenn der Bub allein im Auto ist (ohne, dass ich mich Sorgen muss, dass er sich verschlucken könnte) und es gibt ausreichend Energie.

 

Was sonst noch wichtig ist

  • Gute Erziehung: Natürlich sollte euer Hund gut hören wenn ihr ihn mit zum Skifahren nehmt. Der Hund auf und neben der Piste bleibt eine Gefahrenquelle für euch und alle anderen. Er sollte zuverlässig kommen wenn ihr ihn ruft und nicht versuchen euch in die Skier zu beißen (ein repektvoller Abstand sollte hier vom Hund eingehalten werden, nicht, dass noch die Pfoten unter die Skier geraten … ) oder andere Ski- oder Snowboardfahrer zu jagen.
  • Gewöhnung an die Umstände: gebt eurem Hund ein wenig Zeit sich an die Piste, die Lifte, die Berge, die Luft und alles was es da oben sonst noch Komisches gibt zu gewöhnen. Menschen mit Skianzug, Helm und Skibrille schauen für den Hund erstmal sehr sehr seltsam aus. Bietet die Umgebung zuviele Reize, kann der Hund sich nicht auf euch konzentrieren und es fällt ihm dann auch sehr schwer auf euch zu hören (auch wenn er sonst immer zuverlässig abrufbar ist).
  •  Training und Aufwärmen: euer Hund sollte langes, ausdauerndes Rennen gewohnt sein (z.B. neben dem Fahrrad) damit ihn der Ausflug in die Berge nicht überfordert! Außerdem solltet ihr genauso wenig wie euer Hund unaufgewärmt den Berg hoch oder runter rennen, das sorgt nur für Zerrungen. Lasst den Hund vorher eine Runde toben.
  • Junge Hunde: ist dein Hund noch nicht ausgewachsen, schalte einen Gang runter. Er kann sich leicht am Bewegungsapparat verletzen.
  • Mit einem kleinen Hund habt ihrs einfacher: den könnt ihr besser kontrollieren, kurz mal hoch heben, er zieht euch nicht auf den Skiern durch die Gegend, fällt nich so sehr auf und man kann ihn im Sessellift auch mal fix auf den Schoß packen
  • So oder so, ihr solltet sichere Skifahrer bzw. Snowboarder sein: nur wenn ihr selber wisst was ihr da tut, könnt ihr auch die Verantwortung für euren Hund übernehmen bzw. ihm das Ganze auch beibringen – logisch, oder?!
  • Nicht jeder Hund hat Bock auf sowas: einfach mal testen ob das was für euren Hund ist 🙂

Na, Lust bekommen?

Seht hier unseren letzten Skiurlaub mit Barney auf dem Kaunertaler Gletscher:

 

 

 

 

 

Der sichere Rückruf

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Das Rückruf-Kommando ist das allerwichtigste Kommando im Hundetraining überhaupt, denn nur ein Hund der zuverlässig abrufbar ist, darf oder soll auch ohne Leine laufen. Ich zeige euch wie ihr es schafft, dass euer Hund zuverlässig zu euch kommt indem ihr 4 einfache Punkte beachtet:

  1. Festes Abrufkommando
  2. Richtiges Lob
  3. Aufbau des Kommandos
  4. Schleppleinentraining

 

 

Im 2. Video seht ihr wie ihr das Ganze am besten anwendet. Ganz viel Spaß und Erfolg beim Training!!!

Wir lieben den Herbst

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Wir sind so wahnsinnig hin und weg von diesen wunderschönen Bildern die die liebe Janine Greifenegger von Fotografie Holger Weiß gemacht hat, dass wir unbedingt ein paar mit euch teilen wollten.

Ich liebe es im Herbst im Wald! Es ist nicht mehr so viel los wie im Sommer (man hat seine Ruhe), die Luft ist wunderbar frisch und das bunte Herbstlaub ist einfach genial! Vor allem passt das Laub so gut zu Barney’s Fellfarbe 😉 der ist dann immer inkognito unterwegs.

Viel Spaß mit den Bildern und Euch eine wunderbare Herbstzeit.

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