Unsere Ausbeute auf der ANIMAL 2017

Wir waren sehr brav dieses Jahr auf einer der wichtigsten Hundemessen Deutschlands, der ANIMAL in Stuttgart , denn eigentlich hätten wir noch viel viel mehr einkaufen können 😉

Lila Loves it

Wir haben uns irre gefreut, dass dieses Jahr ein Stand von Lila Loves it mit dabei war. Lila Loves it stellt rein natürliche Kosmetik sowie Therapie- und Pflegeprodukte für Hunde her. Ganz besonders überzeugt bin ich von dem Anti-Tique Spray gegen Zecken & Flöhe & co. Vor allem Barney hat tatsächlich ein großes Problem mit Zecken, da er als stöbernder Cocker sehr gerne im Unterholz unterwegs ist. Da wir weitestgehend auf Chemie verzichten wollen (die gängigen Zeckenprodukte wie Bravecto und co. sind einfach grausig), haben wir sehr lange eine natürliche Alternative gesucht (Kokosöl, Bernsteinkennte, Schwarzkümmelöl) … allerdings hat nichts wirklich geholfen. Anders das Spray von Lila Loves it! Trotz rein natürlicher Inhaltsstoffe (Eukalyptol, Citronella, Kokosöl, Lavendel) ist das Spray – regelmäßig vor jedem Gassi aufgetragen – ein Segen! Die Pfötchenpflege wollten wir jetzt im Winter bei Schnee und Streusalz mal testen. Sie riecht schonmal sehr angenehm und wir haben uns sagen lassen, dass man sie auch prima selbst als Lippenbalsam und Handcreme verwenden kann – wie cool 🙂

Fleischeslust

Die Meat & Treat Würste von Fleischeslust sind die ultimativen Leckerlis. Die schnittfesten Würste bestehen zu 100% aus Fleisch und sind ideal zum Fährten legen. Die Konsistenz ist Gelbwurst-artig und meinen Hunden nach zu urteilen müssen sie abartig lecker schmecken! Es gibt sie aus Geflügel, Büffel, Pferd und Lachs. Am Fleischeslust Stand gibts außerdem immer coole Messe-Pakete zum Sonderpreis. Logo haben wir da zugeschlagen!

Steakhouse

Steakhouse gehört zu Fleischeslust und steht für Leckerlis aus 100% Fleisch OHNE Konservierungsstoffe! Das Fleisch wird naturbelassen und schonend getrocknet. Besonders toll finde ich dabei die Portionsgröße: mini kleine Würfelchen, die man ideal zum Training nutzen kann (besonders toll für kleine Hunde).

Lottis Häppchen

Die Eigenmarke von Kölle-Zoo Stuttgart hab ich selbst erst auf der Messe kennen gelernt. Das tolle an den Dosen von Lottis Häppchen ist, dass sie vollkommen ohne Zusatzstoffe auskommen und NUR Fleisch enthalten (teilweise mit Gemüse). Da Barney wegen eines Ausschlags an der Lefze gerade keine Kohlenhydrate essen darf ist das ideal. Das Fleisch ist gut aufgeteilt in Herz, Fleisch, Magen, Leber, Lunge und Niere. Auch die natürlichen Kauprodukte von Lottis Häppchen fanden wir super:

Wir haben Hilschlungenwürfel mitgenommen, da diese sehr kalorienarm sind und jederzeit zwischendurch verfüttert werden können. Außerdem gabs noch Kanninchenohren mit Fell, die sind wegen des Fells super zur Darmreinigung. Aber Vorsicht – nichts für schwache Nerven! Die Teile sind nämlich richtig schön flauschig … man sollte kein allzu großer Hasen Fan sein um das verfüttern zu können 😀

Dummyfieber Buch vom BHV

Ich habe selbst mit Barney schon eine Dummyprüfung beim BHV abgelegt (Berufsverband für Hundeerzieher und Verhaltensberater). Der große Vorteil bei den BHV Prüfungen ist, dass der Hund keine Papiere oder Ähnliches braucht um antreten zu können. Die Prüfungen sind für alle offen. Grade bei Dummyprüfungen eine absolute Seltenheit! Klar also, dass ich beim Stand vom BHV vorbeigeschaut habe, die dort auch viele Informationsveranstaltungen leiten (z.B. eine Rassehundeschau). Also große Dummyfans waren wir schnell sehr begeistert von diesem Buch. Barney und ich hängen grade ein wenig am Einweisen fest – hier wird detailliert mit vielen Skizzen und einzelnen Übungsschritten der Aufbau eines jeden Dummy-Elements erklärt (Freiverlorenensuche, Einweisen, Markieren). Sehr gut finde ich auch die „Was tun wenns nicht klappt?“ Kapitel sowie die Einteilung in einzelne Vorgehensschritte (Schritt 1, Schritt 2 ….). Ich habe schon einige Dummybücher gelesen und erhoffe mir von diesem viele neue Erkentnisse. Ich halte Euch auf dem Laufenden – bin aber vom ersten Reinschmökern schon SEHR überzeugt!

Krallenschere

Lustigerweise mussten wir – obwohl Barney schon 4 Jahre alt ist – noch NIE bei ihm Krallen schneiden. Liegt wohl daran, dass unser Stadthund so viel auf Teer läuft 😀 in letzter Zeit wurden die Krallen aber doch immer länger, der große Mann ist also demnächst fällig. Wenns um die Fell- und Krallenpflege der Hunde geht ist EHASO die professionelle Adresse. Vor allem bei Scheren und Schermaschinen! Am Stand von Ehaso haben wir uns diese Krallenschere besorgt. Deshalb so praktisch, weil sie einen Stopper besitzt. Es besteht also nicht die Gefahr, dass ich beim Krallen schneiden die Adern in den Krallen verletze – das blutet nämlich wie Sau!

Dr. Clauder’s

Kennt ihr bestimmt schon?! Top Leckerlis aus 100% Fleisch. Auch hier der große Vorteil: die praktische Portionsgröße fürs Training UND sie sind schön weich!

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Wir lernen einen neuen Trick: ‚Aufräumen‘

Nicht nur total spaßig, sondern auch noch irre praktisch ist der Trick ‚Aufräumen‘. Die perfekte Herausforderung an regnerischen und stürmischen Herbsttagen um den Hund daheim ordentlich auszulasten.

Foto: http://www.lisahemmer.de

Ziel des Tricks ist, dass der Hund lernt herumliegende Spielsachen in eine Box oder einen Korb zu tragen. Er räumt so quasi die Bude auf 😀

Beste Vorraussetzung: der Hund kann bereits Apportieren. Ohne geht’s auch, dauert aber halt länger.

Schritt 1

Der Hund lernt Dinge zu halten. Das Kommando ‚Nimms‘ bzw. ‚Halten‘ ist hier sinnvoll. Der Hund soll etwas auf Kommando in den Mund nehmen. Das übt ihr so lange bis ein Gegenstand eine längere Zeit über gehalten werden kann.

Schritt 2

Den Kopf der Hundes mit dem Spielzeug über den Korb führen, dann folgt ein ‚Aus‘ Kommando. Es helfen zum Beispiel Leckerlis in dem Korb in der das Spielzeug hinein soll, denn dann lässt der Hund das Spieli ganz automatisch los um die Leckerlis zu fressen.

Schritt 3

Üben, üben, üben … zur Not nachhelfen um dem Hund klar zu machen was man will und wo das Spieli hin soll. Erstmal wird nur die Ausgabe geübt, heißt wir geben dem Hund das Spielzeug und er soll es im Korb abladen.

Schritt 4

Sitzen die Basics, wirds ein bisschen komplizierter. Das Spielzeug wird immer weiter weg vom Korb gelegt und die Hilfen werden immer mehr abgebaut.

Schritt 5

Der finale Schritt ist, dass ganz viele Spielsachen herum liegen und der Hund eins nach dem anderen in den Korb bringt.

Seht hier das Video, wie Barney Schritt für Schritt das Kommando ‚Aufräumen‘ gelernt hat:

Lieblingbox – die Überraschungsbox für den Wauz

Wir freuen uns sehr, dass wir die Lieblingbox für Hunde testen durften – die gesunde, nachhaltige Überraschungsbox für alle Vierbeiner.

Als der kleine Hamlet bei uns einzog schickte mir meine gute Freundin Amy from Bavaria als Willkommensgeschenk für den kleinen Mann eine Überraschungsbox speziell für Welpen von Lieblingbox. Wir haben uns gefreut wie Schnitzel!!! Nicht nur weil das eine echte Überraschung war, sondern vor allem weil uns der Inhalt der Lieblingsbox echt umgehauen hat. Das sind Produkte die man so aus dem normalen Tierfachhandel kaum kennt.

Und genau das ist das Geheimnis von Lieblingbox. Das Team bestehend aus Kristin, ihrer Mutter Elke und Hund Elvis legt ganz besonderen Wert auf hochwertige, gesunde und nachhaltige Produkte, die unseren Hunden Freude bereiten. Nach verschiedenen Themen kann man dort die Überraschungsbox für den eigenen Vierbeiner bestellen, oder eben als Überraschung an einen befreundeten Zwei- mit Vierbeiner schicken lassen. Von der Geburtstags- über die Welpen- bis hin zur Feinschmeckerbox ist alles möglich. Auch auf eventuelle Futtermittelallergien wird dabei geachtet. Die Finale Zusammenstellung der Box obliegt jedoch Kristin und ihrer Mutter, soll es doch eine Überraschung für Hund und Herrchen/Frauchen bleiben. Man weiß also am Ende nie ganz genau was denn jetzt drin ist in der Lieblingbox.

Na gut es geht auch anders … habt ihr absolut keine Lust auf Überraschungen, dann könnt ihr euch auch eure ganz individuelle Box zusammenstellen 😉

Immer wieder gibt es bei Lieblingbox je nach Saison auch Jahreszeitboxen. Wir durften die Herbstbox testen und was soll ich sagen … wir LIEBEN sie. Nicht nur die Vorfreude, die Spannung und eben die Überraschung, sondern auch die Produkte überzeugten uns ein weiteres Mal. In jeder Box findet sich ein Produkt aus der Kategorie Ernährung, Spielen, Gesundheit, Nützliches, Frauchen/Herrchen und ein kleines Extra. Barneys Lieblingsteil von Anfang an, der Schmusefuchs Vido (gibts auch einzeln, HIER zu bestellen):

Unser kleiner Hamlet hat sich dafür gleich über die ganzen Leckerlis hergemacht, bei denen besonders Wert auf hohe Qualität und Verträglichkeit gelegt wird. Und ein beruhigendes Bio Schmusekissen mit Lavendel hat es ihm angetan, von dem ich gar nicht wusste, dass es so etwas für Hunde gibt, es aber für den kleinen Wusel richtig, richtig gut finde! Im Shop zun finden HIER.

Alle weiteren Produkte findet ihr in unserem unboxing Video ganz unten.

Eure Herbstbox könnt ihr HIER bestellen.

Außerdem ein wahnsinnig tolles Weihnachsgeschenk für den eigenen Wauz unterm Baum oder auch für befreundete Hundefans: die Lieblingbox Weihnachtsbox !!!

Mit uns bekommt ihr sogar 10% auf eure Lieblingbox, benutzt beim Checkout einfach den Code: Lieblingbox_Naughty_Barney

Hier unser unboxing Video:

Wir entdecken die Welt

Wir haben ein kleines Welpen Shooting bei meiner lieben Freundin Lisa ( Lisa Hemmer Fotografie ) gemacht. Unfassbar wie sie es immer wieder schafft mich mit ihren Fotos so zu flashen ❤ Hier will ich einige mit euch teilen und euch gleichzeitig ein kleines Update geben, wie es so läuft mit Hund Nummer 2.

Wouh hat der viel Power

Wenn man einen souveränen, gut erzogenen, ruhigen Hund zu Hause hat vergisst man oft, wie anstengend, energiegeladen und belehrungsresistent so ein kleines Welpentier sein kann … puh … das ist tatsächlich eine ganz schöne Umstellung und damit hab ich so gar nicht gerechnet. Der kleine Mann bringt ganz schön Schwung in die Bude. Außerdem ist Hamlet so ganz anders als Barney damals als Welpe war (also zumindest demnach woran ich mich von Barney noch erinnere und man verschönt die Welpenzeit im Nachhinein glaube ich eh 😉 ). Während Barney sich draußen alles in Ruhe angesehen hat und drinnen geschlafen hat, ist Hamlet ein echter Flummi. Er ist draußen nur am Wuseln und auch drinnen – selbst wenn er im wahrsten Sinne des Wortes HUNDEMÜDE ist – dreht er nochmal so richtig auf. Da wird er dann zur wahnsinnigen Schnappschildkröte die nicht weiß wohin mit sich. Erster Punkt auf der Tagesordnung also: Beruhigungsübungen. Wir versuchen ihm seine Box schmackhaft zu machen, ignorieren ihn zu Hause viel und immerhin im Auto ist er schonmal zuverlässig tiefenentspannt – zur Not hilft also ne Runde Autofahren. Wie bei kleinen Kindern eben 😀

Wir entdecken die Welt

Das Schöne am Welpen ist ja, dass er jeden Tag etwas Neues lernt. Er stolziert komplett unvoreingenommen und ohne jede Scheu durch die Welt und man kann ihm nach und nach alles zeigen und vor allem: alles positiv verknüpfen! Alles ist toll und für alles und jeden gibt es einen Keks 🙂 Das plätschernde Wasser im Wald is super, die vorbeitrottenden Pferde sind toll, alle Passanten die seltsame Klamotten anhaben und sich über mich beugen und anfassen tun mir gar nichts, sondern ich bekomme dafür Kekse und auch andere Hunde sind super, selbst wenn die viel größer sind als ich und teilweise ganz anders aussehen. In der Badewanne gibts Kekse, auf dem Hundeplatz und in Frauchens Tasche in die sich mich steckt, wenn ich nicht mehr laufen soll. Überall Kekse. Wir versuchen jede Situation, jeden neuen Reiz und jedes neue Erlebnis so angenehm und positiv wie möglich für Hamlet zu gestalten wie es nur geht. Sein gesamtes Welpenfutter wird also über den Tag verteilt abgegeben … nur abends landet eine Runde im Napf (wie Martin Rütter so schön gesagt hat „jedes Futter das im Napf landet ist verlorenes Futter“).

Was er schon alles kann

Süß sein, frech sein und lieb schauen 🙂 Wir lassen es langam angehen. Gerade weil Hamlet immer so wahnsinnig aufdreht, ist unsere erste Priorität ihn erstmal runterzufahren, damit er lernt trotz vieler neuer Reize zu entspannen. Er braucht schließlich den Schlaf um alles Neue verarbeiten zu können. Das heißt aber nicht, dass Hamlet keine Grenzen kennt. Wir haben von Anfang an festgelegt was der kleine Mann darf und was nicht. Ungefragt aufs Bett springen gehört zum Beispiel NICHT dazu, weshalb er auch immer wieder schroff hinunterbefördert wird wenn er es versucht. Auch die Küche ist tabu, genauso wie wildes Kläffen und Frauchen in die Hacken schnappen – da gibts ein strenges NEIN. Ansonsten versteht er seinen Namen bereits recht gut und kommt angehoppelt wenn wir ihn rufen,  er kapiert meistens was wir wollen wenn wir ihn auf sein Kissen schicken und ‚Schau!‘, ‚Sitz!‘ und ‚Platz!‘ werden fleißig geübt. Wahnsinns Geduldsübung außerdem: an der Leine laufen! Zieht der Bub geht’s nämlich keinen Millimeter weiter … puh! Gottseidank ist er noch so klein und man kann ihn sich zur Not einfach unter’n Arm packen 😀

Und was macht Barney eigentlich?

Meine schlimmste Sorge ist das kleinste Problem geworden. Barney hat den Kleinen voll und ganz akzeptiert und auch wenn er nicht mit ihm spielt (was Barney aber auch einfach nicht macht, handelt es sich nicht gerade um eine leckere Hündin 😉 ), verstehen die 2 sich super. Hamlet orientiert sich sehr an Barney, was hoffentlich auch hilft, dass Hamlet etwas ruhiger wird. Es gibt nur noch ab und zu einen Rüffler Seitens Barney, aber der ist dann sehr verhalten im Vergleich zum Anfang und er ist immer absolut verdient und mit einer längeren Warnphase die vorausgeht. Klar traut sich der Kleine je älter er wird immer mehr und dementsprechend heftiger wird dann auch Barneys Reaktion wieder ausfallen, aber ich vertraue Barney da inzwischen. Er macht das toll! Er ist insgesamt auch NOCH ruhiger und sozialer geworden hab‘ ich das Gefühl. Er freut sich z.B. plötzlich wieder über den Nachbarshund am Zaun, den er sonst öfter mal verbellt hatte und er wollte heute auch unbedingt mit in die sonst so verhasste Badewanne, weil dort gerade Hamlet sein erstes Bad genommen hat und wir ihn gelobt haben wie verrückt. Ich denke also es tut ihm gut. Ich versuche dennoch jeden Tag einmal alleine etwas mit Barney zu unternehmen, denn klar – so ein Welpe braucht einfach viel Aufmerksamkeit und ich möchte nicht, dass Barney deswegen zu kurz kommt. Außerdem genießt Barney die Auszeit vom nervigen Welpi 🙂

Was jetzt noch eine große Herausforderung ist, ist den Hunden beizubringen wann wer gemeint ist. Barney z.B. zuckt jedes Mal wenn Hamlet geschimpft wird zusammen. Es ist schwer ihm zu zeigen, dass er gar nicht gemeint ist, auch wenn wir den Namen voran setzen. Wir haben uns jetzt dazu entschlossen, für die wichtigen Kommandos wie den Abruf und das Auflösesignal für beide Hunde unterschiedliche Kommandos zu nehmen. Einfach um zu verhindern, dass sich gut konditionierte Kommandos bei Barney löschen, wenn sie ständig genannt werden, er aber gar nicht gemeint ist. So richtig trainieren können wir das aber erst, wenn der Kleine ein bisschen älter ist. Bis dahin versuchen wir viel mit Blickkontakt, Körpersprache und Namen … Gassi mit zwei Hunden ist ganz schön heftig 😀

Wir halten Euch auf dem Laufenden!

 

Abenteuer Zweithund – Update

Es ist wirklich unglaublich wie schnell Barney und der kleine Hamlet zusammengewachsen sind. Das hätte ich mir nie erträumen lassen. Ich kann die beiden zusammen inzwischen ohne Probleme unbeaufsichtigt lassen ohne sie trennen zu müssen. Barney geht nicht an Hamlets Napf, Spielsachen liegen frei herum ohne Probleme und bei meinen Eltern durfte Hamlet sogar an Barney’s jahrelanges Lieblingsspielzeug (ein kleiner, zerkauter Jäger Gartenzwerg den sich Barney damals als Welpe mal gekrallt hatte). UNFASSBAR! Ich hab wirklich auf den Anschiss gewartet und dann hat Barney nur kurz geschaut und das wars. Ich dachte ich traue meinen Augen nicht …

Meine schlimmsten Befürchtungen haben sich also nicht bewahrheitet – im Gegenteil. Barney schien ziemlich schnell zu begreifen, dass der kleine Mann zum Rudel gehört. Er hilft mir sogar mit dem Kleinen, z.B. wenn Hamlet in seiner Box entspannen soll, legt sich Barney demonstrativ direkt vor die Box und schläft. Ich denke mir dann immer, dass er so Hamlet zeigen will, dass er jetzt runterfahren soll. Ich bin unfassbar stolz auf Barney und wünschte ich könnte so souverän sein wie er. Der Kleine hat absoluten Respekt vor ihm … ganz anders bei mir. Ich hab nämlich in den ganzen Jahren vergessen wie anstrengend Welpen sind und Hamlet ist da tatsächlich von der ekligen Sorte! Er ist eine kleine hyperaktive Schnappschildkröte mit messerscharfen Zähnen. Teilweise schaffen wir es wirklich kaum ihn zu beruhigen. Wie ein kleines Kind überdreht er GENAU DANN völlig, wenn er eigentlich total müde ist … und dann ist es die Kunst den kleinen Kerl zum Schlafen zu bringen … mein lieber Scholli …

Puuuuh …

Ich denke trotzdem wir machen jeden Tag kleine Fortschritte. Hamlet lernt sich zu zügeln z.B. der Napf wird erst auf den Boden gestellt wenn er ruhig sitzt, die Box im Auto öffnet sich erst wenn er sich entpannt hat und Leckerlis bekommt man nicht wenn man wie wild hochspringt, sondern nur wenn man ruhig und aufmerksam sitzt.

Barney’s Welpenzeit ist einfach schon viel zu lange her. Wie habt ihr geschafft, dass eure Welpis entspannen? Wie habt ihr das mit der Beißhemmung wegbekommen? Über Tipps und Tricks freuen wir uns wie immer 🙂

Juhu Hamlet ist da – die erste Woche mit Zweithund

Seit Dienstag weilt der kleine Mann unter uns – Zeit einmal Bilanz zu ziehen wie es bisher so gelaufen ist.

Zunächst mal muss ich ganz ehrlich sagen: ich bin positiv überrascht! Ich hatte mir ja die schlimmsten Sachen ausgemalt wie Barney reagieren würde. Lässt er den Kleinen überhaupt zur Türe herein? Schikaniert er ihn die ganze Zeit? Zieht Barney sich genervt zurück und ignoriert uns? Das alles ist gottseidank nicht (noch nicht 😉 ) eingetreten. Aber jetz mal alles auf Anfang.

Mein Freund Chris hat den Kleinen im Auto auf den Schoß genommen, ich bin gefahren. Barney war natürlich dabei beim Abholen, hat das aber so gar nicht richtig realisiert, dass da jetzt plötzlich was Kleines mitkommt. Hamlet war total entspannt … selbst als es dann angefangen hat zu schütten und zu gewittern war der kleine Mann total entspannt und hat auf Chris Schoß geschlafen. Zu Hause angekommen waren wir erstmal mit beiden Hunden im Innenhof, da hat sich Barney auch noch nicht wirklich für Hamlet interessiert, nur ein paar mal an ihm geschnüffelt und gut. Hamlet hat da schon ganz brav in den Innenhof gepullert und ordentlich Lob kassiert. Dann gings ab nach oben … soweit es ging durfte Hamlet selbst laufen, damit er gleich all die verschiedenen Untergründe kennen lernt, hauptsächlich mussten wir ihn aber tragen, weil einfach alles noch zu aufregend war. Wir wollten aber unbedingt, dass Hamlet selbst über die Türschwelle in die Wohnung läuft und das selbstverständlich NACH Barney. Wir haben gebettelt und ihn animiert wie verrückt, der kleine Hamlet saß einfach nur da und hat geschaut.

Bis etwas wahnsinnig Tolles passierte: Barney ging nochmal nach draußen in den Gang, hat nach dem Kleinen geschaut und kam wieder rein und siehe da – Hamlet hüpfte Barney fröhlich hinterher 🙂 auch wenn ich glaube, dass es nicht Barney’s Absicht war den Kleinen mit dieser Aktion herein zu holen, so war es doch einfach unfassbar süß. Das Ganze könnt ihr euch hier im Video ansehen:

 

Nach diesem vielversprechenden Anfang folgte gleich die Ernüchterung. Wir saßen später alle gemeinsam im Wohnzimmer auf dem Boden, Hamlet erkundete alles in Ruhe und Barney ließ ihn das auch machen. Als Hamlet dabei mir aber zu Nahe kam ging Barney von einer Sekunde auf die andere auf Hamlet los. Es folgte herzzerreißendes Welpengeschrei. Ich wusste ja von Barney, dass er nicht lange warnt wenn ihm etwas nicht passt, aber dass die Reaktion so heftig ausfiel, davon war ich echt baff. Soweit so gut … Tag eins wurde damit erstmal abgehakt. Hamlet kam in seinen abgetrennten Schlafbereich neben unserem Bett mit einer Box, einem Kuschelkörbchen und zur Sicherheit noch ein paar Welpenmatten davor, da er die vom Züchter kannte und dort zur Sicherheit nachts noch Pipi machen konnte. So hatte Hamlet erstmal seine Ruhe und konnte sich beruhigen und auch Barney hatte so erstmal wieder die Wohnung für sich.

So ich muss jetzt fix los Gassi mit Barney (der genießt immer noch Gassirunden mit mir allein 🙂 damit er nicht zu kurz kommt und sein Alltag nicht komplett durcheinander gewürfelt wird ) … mehr in Bälde.

Heute, eine Woche später, sieht das Ganze schon viel besser aus. Inzwischen hat Barney fast keine unkontrollierten Wutanfälle mehr. Er hat gelernt zu warnen und dazu hat er wohl auch gemerkt, dass der Kleine da bleibt 🙂 Wir haben jedes noch so kleine Knurren von Barney bestärkt und daraufhin den kleinen Hibbel von ihm weggenommen. Das hat richtig gut funktioniert. Inzwischen läuft es so: ist der Kleine in Barney’s Nähe ruhig und setzt sich, bzw. legt sich hin und „unterwirft“ sich bleibt Barney ganz entspannt und Hamlet darf sich sogar zu ihm ins Körbchen legen (siehe Bild oben), wobei dieser Anblick tatsächlich noch sehr sehr selten ist! Ist Hamlet aber hibbelig und geht zu Barney in überdrehter Spiellaune, warnt Barney mit Knurren und wir haben dann ca. 5 Sekunden Zeit den Kleinen wegzunehmen oder Barney abzurufen bevor es richtig knallt. Natürlich ist das ständige Wegnehmen des Welpen um Krach zu vermeiden keine Dauerlösung, schließlich muss Hamlet auch lernen wie er sich bei Barney zu Verhalten hat. Deshalb lassen wir Barney in kontrollierten Situationen auch sein Ding machen und der Kleine bekommt ordentlich Anschiss (so z.B. als Hamlet meinte er müsste von der Terrasse nach drinnen springen und direkt auf Barney landen … dieser Krach war abzusehen und da habe ich ihn auch mal eiskalt ins offene Messer laufen lassen, schließlich ist so ein Verhalten gegenüber Barney nicht ok).

Ich habe aber das Gefühl je mehr wir Hamlet mit nach draußen auf Spaziergänge nehmen können, desto besser funktionieren die beiden miteinander. Im Moment müssen wir noch viel aufpassen, aber ich denke/hoffe es wird. Auf jeden Fall hab ich es mir 100000 schlimmer ausgemalt und zudem hätte ich niemals gedacht, dass wir so schnell Fortschritte machen. Ich bleibe also optimistisch und halte euch natürlich auf dem Laufenden 🙂

Dummytraining – 6 Ideen für den täglichen Spaziergang

Was ich am Dummytraining so liebe ist, dass es ein Hundesport ist, den man wirklich immer und überall ganz einfach ohne Aufwand ausüben kann. Zum Agility brauch ich Geräte, die Fährte muss ich erst legen, zum Mantrailing brauche ich Helfer… nicht so beim Dummytraining! Das Einzige was ich beim Dummytraining brauche ist einen (Futter-) Dummy und eine schöne Gassirunde. Wir nehmen den Dummy oft mit zum täglichen Spaziergang, so können wir Gassi und Training verbinden und das macht die Gassirunde dann auch gleich viel spannender. Wie ihr den Dummy beim Spaziergang am besten einbaut, das verrate ich euch hier.

1. ‚Voran‘ auf dem Weg

Das ‚voran‘ Kommando bedeutet, der Hund soll geradeaus laufen. Da das für die meisten Hunde erstmal sehr schwer zu begreifen ist, kann man sich beim Gassi den Weg als Orientierungshilfe zu Nutzen machen. Geht dann folgendermaßen: ich lasse beim Spaziergang heimlich den Dummy auf den Weg fallen, ohne dass der Hund es bemerkt, laufe dann ein paar Meter weiter, hole den Hund zu mir, nehme ihn ins Fuß Kommando, richte ihn in Richtung des Dummies aus und schicke ihn geradeaus ‚voran‘ auf den Dummy. Je besser der Hund das Schema begriffen hat, desto weiter weg darf der Dummy liegen.

2. Freiverlorenensuche auf der Wiese

Hier suche ich mir eine ruhige Wiese (am besten mit etwas höherem Gras, dann setzt der Hund auch sicher seine Nase ein und sucht den Dummy nicht nur mit den Augen), ich werfe den Dummy wieder vom Hund unbemerkt in die Wiese, rufe den Hund zu mir ins Fuß Kommando und schicke ihn mit einem ’such‘ Kommando in die Wiese. Die Wiese soll er dann ohne weitere Hilfen in Ruhe durchstöbern bis er den Dummy findet.

3. Wasserapport

Wenn ihr am See spazieren geht, könnt ihr den Dummy aus dem Wasser bringen lassen, ansonsten werft ihr den Dummy zum Beispiel über ein kleines Flüsschen oder Bächlein. Wichtig beim Wasserapport ist nur: der Hund sollte am besten den direkten Weg ins Wasser gehen und er darf sich erst trocken schütteln nachdem der Dummy abgegeben wurde.

4. Triebkontrolle

Ein sehr sehr wichtiger Punkt beim Dummytraining ist die Triebkontrolle bzw. die sogenannte ‚Steadiness‘. Lasst den Hund sitzen, werft den Dummy ein paar Mal vor seiner Nase und holt ihn selbst wieder – der Hund muss sitzen bleiben! Oder, um das Ganze noch eine Stufe schwieriger zu machen, werft ihr den Dummy ohne Kommando, lasst den Hund hinrennen und fordert dann erst ein ‚Sitz‘ Kommando. Der Hund muss sich dafür ganz schön zügeln können.

5. Dummy als Belohnung

Ich nutze das Bringen DÜRFEN des Dummies auch oft als Belohnung, zum Beispiel beim Abrufen. Rufe ich meinen Hund und werfe den Dummy dazu noch in die Richtung in die er kommen soll weg, kommt der Hund deutlich schneller und wird gleichzeitig durch das ‚dem-Dummy-hinterher-Hetzen-dürfen‘ belohnt.

6. Apport mit Hindernis

Egal ob Wald oder Wiese, überall gibt es kleine Hindernisse die man für die Dummyarbeit nutzen kann: Baumstümpfe, Bänke, Tische, Steine, Felsbrocken und und und … lasst euch einfach mal den Dummy von einer Bank, über eine Absperrung oder von einem Baumstumpf apportieren. Das macht Spaß und fördert die Motorik.

Viel Spaß beim Ausprobiern ❤

Ihr findet alle Ideen auch nochmal hier im Video: